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Die ehemaligen Ostblock-Staaten verfügen mittlerweile über gut funktionierende Produktionsstrukturen vorwiegend für die Bereiche Automotive und Automobilzulieferer, Maschinen- und Anlagenbau, Elektro- und Elektronikindustrie, Haus- und Straßenbau, Metallverarbeitung, Chemie, Holz- und Möbelindustrie sowie Textil und Bekleidung.
Von dieser dynamischen Entwicklung profitiert nicht zuletzt die deutsche Wirtschaft, welche sich längst zum bedeutendsten Geschäftspartner der neuen EU-Mitglieder entwickelt hat.
Polen, die Tschechische und die Slowakische Republik bieten auf Grund ihrer Kostenstrukturen Vorteile in arbeitsintensiven Sektoren an, während deutsche Firmen meistens in der Herstellung und Erbringung technisch und qualitativ hochwertiger Produkte bzw. Dienstleistungen einen Know-how-Vorsprung vorweisen können. Darüber hinaus ermöglicht der Entfall der Grenzabfertigung nun auch länderübergreifende Just-in-Time-Fertigungen und -Lieferungen innerhalb des gesamten mittelosteuropäischen Wirtschaftsraumes.
Für Deutschland stellen die geografische Nähe sowie die niedrigeren Arbeitskosten in Verbindung mit einem hohen Maß an Rechts- und Planungssicherheit die entscheidenden Faktoren für unternehmerische Engagements in Europas am schnellsten wachsenden Märkten dar.
Seit der EU-Osterweiterung befindet sich Deutschland nicht mehr in einer europäischen Randlage, sondern in der Mitte des neuen Europas - Deutschland positioniert sich damit als europäische Verbindungszone und Drehkreuz für Güter und Dienstleistungen in einer der wirtschaftsstärksten Regionen der Erde.
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