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Gerundete Einwohnerzahlen und Flächenangaben lt. letzten amtlichen Statistiken und Eigenangaben der Städte bzw. Verwaltungseinheiten, i.d.R. ohne Ballungsräume. Bei der Abgrenzung von Agglomerationen wurden auch inoffizielle Informationen und eigene Berechnungen zu Grunde gelegt. Die Daten können eventuell eine divergierende Aktualität und Genauigkeit darbieten.
Wirtschaft
Die Privatisierung der Staatsunternehmen und der Übergang zur Marktwirtschaft wurden bereits Ende 1989 eingeleitet. Nicht zuletzt deshalb gehörte Tschechien zu den ersten Transformationsländern Mittel- und Osteuropas, welche die Umstellung der Wirtschaftsordnung am rasantesten bewerkstelligt haben.
In der Tschechischen Republik sind traditionell die industriellen Komponenten des verarbeitenden Gewerbes, allen voran der Automobilbau, gefolgt von dem Maschinenbau, den Herstellern von Glas- und Keramikerzeugnissen, der Textil- und Modebranche sowie der Nahrungs- und Genussmittelindustrie mit ihren weltberühmten Brauereien, angesiedelt. Immer mehr an Bedeutung gewinnen der Wirtschaftsdienstleistungssektor sowie das Baugewerbe und der Handel.
Ausländische Unternehmen schätzen den Standort Tschechien wegen der europäischen Zentrallage sowie der gut funktionierenden Infrastruktur und des qualifizierten Arbeitskräfteangebots. Neben der Slowakei verzeichnet die tschechische Wirtschaft die höchsten Wachstumsraten im Mittel und Osteuropa. Deutschland ist mit Abstand der wichtigste Außenhandelspartner Tschechiens - sowohl beim Im- und als auch Export.
Medien
Tageszeitungen: Blesk (Boulevardzeitung), Mladá fronta DNES, Lidové noviny (vormals illegale Zeitung der Dissidenten), Právo (früheres Parteiorgan der KP), Sport (Sportblatt), České noviny, Britské listy, Deník Bohemia, Deník Moravia, Večerník Praha, Slovo, sowie Metro, 24 hodin (Gratisblätter im Raum Prag), Metropolitni expres.
Wochenblätter: Nedělní Blesk, Nedělní Svět, Nedělní Sport.
Wirtschaftszeitungen: Hospodářské noviny, Ekonom.
Zeitschriften/Magazine: Týden, Reflex, Respekt, Veľká Epocha (tschechisch-slowakische Ausgabe des Nachrichtenmagazins Epoch Times).
Nachrichtenagenturen: Česká tisková kancelář (ČTK, 1992 aus der früheren staatlichen tschechoslowakischen Agentur hervorgegangen).
Fernsehen: Öffentlich-rechtliche Fernsehanstalt Česká televize mit landesweiter Verbreitung der Programme ČT1 (Hauptkanal) und ČT2 (überwiegend Kultur und Filme), drei digital zu empfangenden Kanälen, ČT24 (Nachrichtenprogramm) sowie ČT4 SPORT (Sportkanal) und der Parlamentssender 24cz; die privatrechtlich-kommerziellen Fernsehsender TV NOVA (seit 1994) und TV Prima (Unterhaltung, Filme), der moderne Musikkanal Óčko sowie diverse private Regionalsender.
Hörfunk: Öffentlich-rechtliche Hörfunkanstalt Český rozhlas (ČRo) strahlt acht landesweite Radioprogramme, diverse Regionalprogramme und das Auslandsprogramm (auch über das Internet) Radio Prag aus; private landesweite Radiosender, Rádio Impuls, Evropa 2 (Jugendsender) und Frekvence 1, rund 60 regionale Radiostationen, u.a. Rádio Kiss, AZ Rádio, Rádio 1, Eldorádio, Rádio City, Faktor, Rádio Gold und Rádio Info, internationale Sender Radio Free Europe / Radio Liberty (RFE/RL) mit einem Programmangebot vielen Sprachen.
Quellen:
Český statistický úřad / ČSÚ (Tschechisches Statistikamt), CIA The World Factbook, The Europa World Year Book, Auswärtiges Amt, bfai, Wikipedia, eigene Datenquellen
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