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Gerundete Einwohnerzahlen und Flächenangaben lt. letzten amtlichen Statistiken und Eigenangaben der Städte bzw. Verwaltungseinheiten, i.d.R. ohne Ballungsräume. Bei der Abgrenzung von Agglomerationen wurden auch inoffizielle Informationen und eigene Berechnungen zu Grunde gelegt. Die Daten können eventuell eine divergierende Aktualität und Genauigkeit darbieten.
Wirtschaft
Seit Ende der 90er-Jahre tragen insbesondere ausländische Direktinvestitionen, vorwiegend in den produzierenden und weiterverarbeitenden Industriezweigen, zum anhaltenden Wirtschaftsboom bei. Der industrielle Ausbau verläuft jedoch regional sehr unterschiedlich - die Entwicklung des westlichen Landesteils, um die Hauptstadt Bratislava, schreitet deutlich schneller voran als in den östlichen oder zentralen Regionen der Republik.
Die slowakische Industrielandschaft dominiert unangefochten der Automobilsektor, gefolgt von dem Maschinen- und Anlagenbau, der Pharma und Chemie, der Energieversorgung, der Metallverarbeitung und der Elektronik. Mit der Errichtung von Industrieparks, unter anderem für Automobilzulieferer, wird die Expansion des Fahrzeugbaus nachhaltig begünstigt.
Die slowakische Wirtschaft verzeichnet nach wie vor steigende Export- sowie gleichermaßen konstant hohe Importzahlen und die zweithöchste Wachstumsrate unter den mittelosteuropäischen EU-Staaten (nach Tschechien). Führende Investoren sind die Niederlande und Deutschland sowie Österreich.
Medien
Tageszeitungen: Nový čas (Boulevard-Blatt), SME (rechtsliberales Blatt), Pravda (linksliberales Blatt), 24 hodín, Denník 24, Aktuality, Šport (Sportzeitung), Új Szó (in ungarischer Sprache), Práca (gewerkschaftsnahes Blatt), Korzár
Wochenblätter: Nové Slovo, Plus 7 dní, Žurnál týždenník, Nový Čas Nedeľa, Domino fórum, Katolicke noviny (katholisches Blatt), Karpatenblatt (Blatt der Deutschen in der Slowakei)
Wirtschaftszeitungen: Hospodárske noviny, Trend, Profit
Zeitschriften/Magazine: Život, Eurotelevízia, Nový Čas pre Ženy, Eva, Rebecca, Slovenka, Báječná žena, Veľká Epocha (tschechisch-slowakische Ausgabe des Magazins Epoch Times)
Nachrichtenagenturen: Die staatliche Tlačová agentúra Slovenskej republiky (TASR, seit 1992), die unabhängige private Presseagentur Slovenská tlačová agentúra (SITA, seit 1997), des weiteren Reuters Slovakia und Rómska tlačová agentúra.
Fernsehen: STV1 und STV2 (öffentlich-rechtliche TV-Sender der Slovenská televízia (STV), Markíza (populärster Privatsender, 1996 gegründet), TV JOJ, TA3 (Nachrichtensender, 2001 gegründet), MusicBox TV (Musiksender)
Hörfunk: Die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt Slovenský rozhlas (SRo) verbreitet landesweit fünf Hörfunkprogramme, Rádio Slovensko, Rádio Regina, Rádio Devín, Rádio _FM, Rádio Patria, darüber hinaus bietet sie über Radio Slovakia International weltweit tagesaktuelle Informationen zu Geschehnissen in der Slowakei in mehreren Sprachen an. Über das Internet ist außerdem das Radio INET.SK empfangbar. Weitere private und kommerzielle Radiostationen, u.a. Rádio Expres, Fun Rádio, Rádio Hey!, Rádio Hit FM, Rádio Kiss, Rádio Okey, Radio One, Rádio Viva senden überwiegend musikorientierte Hörfunkprogramme, eine Ausnahme der religiöse Sender Rádio Lumen.
Quellen:
Štatistický úrad Slovenskej republiky (Statistisches Amt der Slowakischen Republik), CIA The World Factbook, The Europa World Year Book, Auswärtiges Amt, bfai, Wikipedia, eigene Datenquellen
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