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Gerundete Einwohnerzahlen und Flächenangaben lt. letzten amtlichen Statistiken und Eigenangaben der Städte bzw. Verwaltungseinheiten, i.d.R. ohne Ballungsräume. Bei der Abgrenzung von Agglomerationen wurden auch inoffizielle Informationen und eigene Berechnungen zu Grunde gelegt. Die Daten können eventuell eine divergierende Aktualität und Genauigkeit darbieten.
Wirtschaft
Die Privatisierung der Staatsunternehmen und der Übergang zur Marktwirtschaft wurden Ende 1989 eingeleitet, wobei einige Großunternehmen, insbesondere der Grundstoffindustrie, weiterhin im Staatseigentum verblieben. Der in den Folgejahren rasant vollzogener Wirtschaftsaufschwung - in allen Bereichen außer der Landwirtschaft - ist überwiegend auf die positive Entwicklung des privaten Sektors, auf den heute mehr als 60% der Wertschöpfung sowie fast 70% der Beschäftigten entfallen, zurückzuführen. Nicht unerheblich steuerten ausländische Investoren - vorwiegend aus Deutschland - zu dieser positiven Entwicklung bei. Deutschland ist mit Abstand der wichtigste Außenhandelspartner Polens.
Neben dem Dienstleistungssektor, in dem mittlerweile mehr als die Hälfte der Bruttowertschöpfung entsteht, zählen die Nahrungsmittelproduktion, die Energieerzeugung, der Bergbau und die Hüttenindustrie, die Metallbe- und -verarbeitung, der Kraftfahrzeug- und Maschinenbau, die Elektroindustrie sowie die Textil- und Bekleidungsindustrie zu den bedeutendsten Industriebereichen Polens.
Medien
Tageszeitungen: Gazeta Wyborcza (renommierteste Tageszeitung, 1989 von der Gewerkschaftsbewegung Solidarność gegründet), Fakt (Boulevardzeitung, 2003 gegründet), Super Express (Boulevardzeitung), Dziennik Polska Europa Świat, Rzeczpospolita (konservativseriöses Tagesblatt), Nowiny, Dziennik Polski, Express Ilustrowany, Kurier Poranny, Przegląd Sportowy (Sportzeitung), Echo Dnia, Gazeta Prawna, die Regionalzeitungen Gazeta Lubuska, Nowa Trybuna Opolska, Gazeta Olsztyńska / Dziennik Elbląski, Głos-Dziennik Pomorza, Dziennik Zachodni, Gazeta Współczesna, Dziennik Łódzki Wiadomości Dnia, Dziennik Bałtycki, Głos Wielkopolski, Gazeta Krakowska, Kurier Szczeciński, Dziennik Wschodni, Słowo Polskie Gazeta Wrocławska, Nowości - Dziennik Toruński, Express Bydgoski, die Anzeigenblätter Giełda Samochodowa, Anonse, Oferta, die Gratiszeitungen Metro und Echo Miasta.
Wochenblätter: Polityka (größtes gesellschaftspolitisches Blatt), Wprost (liberalkonservative Zeitung), Tygodnik Powszechny (katholisches Blatt), Nie, Newsweek Polska (polnische Ausgabe des englischsprachigen Nachrichtenmagazins), Warsaw Business Journal.
Nachrichtenagenturen: Polska Agencja Prasowa (PAP), Polska Agencja Informacyjna (PAI, gegründet 1991, vormals Polska Agencja Interpress), Katolicka Agencja Informacyjna (KAI, katholische Agentur, gegründet 1993).
Fernsehen: TVP1 und TVP2 (öffentlich-rechtliche Rundfunkgesellschaft Telewizja Polska), zudem werden ein Sport-Kanal und rund ein Dutzend regionale TV-Programme, via Satellit das TVP Kultura sowie das an im Ausland lebende Landsleute gerichtete Programm TV Polonia ausgestrahlt; privatrechtlich-kommerzielle Fernsehsender Polsat, TVN, TVN 24 (Nachrichten), die katholischen Sender, TV Puls und Trwam, die internationalen Spartenkanäle, Eurosport, Cartoon Network sowie die Musiksender MTV und Viva Polska, der größte Pay-TV-Anbieter in Polen, Cyfra+ (CANAL+) sowie verschiedene Kabelsender mit zahlreichen Programmen.
Hörfunk: Das öffentlich-rechtliche Polskie Radio verbreitet fünf landesweite (Jedynka - Program 1 Polskiego Radia, Trójka - Program 3 Polskiego Radia etc.) und 17 regionale Radiosendungen sowie ein Auslandsprogramm; überregionale privat-kommerzielle Hörfunksender, Radio RMF FM, Radio ZET, Radio Eska, Radio Złote Przeboje, Radio TOK FM und das katholische Radio Maryja sowie rund 200 regionale Stationen.
Quellen:
Główny Urząd Statystyczny / GUS (Statistisches Hauptamt), CIA The World Factbook, The Europa World Year Book, Auswärtiges Amt, bfai, Wikipedia, eigene Datenquellen
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