Informationen über Mittel-/Osteuropa

Polen oder Republik Polen (polnisch: Polska oder Rzeczpospolita Polska)

Polen liegt im Osten Mitteleuropas. Das Land grenzt im Westen an Deutschland (467 km), im Norden an die Ostsee (440 km), im Nordosten an das zu Russland gehörende Gebiet Königsberg (Kaliningrad, 210 km) und an Litauen (104 km), im Osten an Weißrussland (418 km) und die Ukraine (535 km), im Süden an die Slowakische (547 km) sowie Tschechische Republik (796 km).

Mit mehr als 38 Millionen Einwohnern hat Polen rund so viele Einwohner wie die übrigen neun neuen Beitrittsländer zusammen und mit einer durchschnittlichen Siedlungsdichte von 123 Einwohnern/km² gehört das Land zu den dichter bevölkerten Gebieten Europas, wobei große regionale Unterschiede bestehen. Am stärksten sind die schlesischen Regionen um Katowice und Wrocław (Kattowitz bzw. Breslau) sowie die Gebiete um Kraków (Krakau), Warszawa (Warschau) und Łódź (Lodz), am schwächsten der Nordosten Polens, die Woiwodschaften, Warmińsko-mazurskie sowie Podlaskie (Ermland-Masuren bzw. Podlachien) besiedelt.

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Slowakei oder Slowakische Republik (slowakisch: Slovensko oder Slovenská republika)

Slowakei liegt im östlichen Mitteleuropa, grenzt im Südwesten an Österreich (Niederösterreich, 106 km), im Nordwesten an die Tschechische Republik (252 km), im Norden an Polen (547 km), im Osten an die Ukraine (98 km) und im Süden an Ungarn (669 km).

Als Folge der von slowakischen Nationalisten seit 1990 forcierten und Ende 1992 einvernehmlich verabschiedeten Auflösung der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik (ČSFR) - vormals kommunistische Tschechoslowakei - wurden am 1. Januar 1993 zwei autonome Staaten, die Tschechische und die Slowakische Republik konstituiert.

Slowakei weist eine durchschnittliche Bevölkerungsdichte von 110 Einwohnern/km² auf, wobei der Großraum um die Hauptstadt Bratislava am dichtesten, die Regionen, Banskobystrický und Prešovský kraj dagegen äußerst dünn besiedelt sind.

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Tschechien oder Tschechische Republik (tschechisch: Česko oder Česká republika)

Tschechien liegt in Mitteleuropa. Das Land grenzt im Westen und Nordwesten an Deutschland (Bayern bzw. Sachsen, insgesamt 810 km), im Norden/Nordosten an Polen (762 km), im Südosten an die Slowakei (252 km) und im Süden an Österreich (466 km).

Als Folge der im Herbst 1992 friedlich beschlossenen und einvernehmlich verabschiedeten Auflösung der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik (ČSFR) - vormals kommunistische Tschechoslowakei - wurden am 1. Januar 1993 zwei autonome Staaten, die Tschechische und die Slowakische Republik konstituiert.

Mit einer durchschnittlichen Siedlungsdichte von 130 Einwohnern/km² gehört Tschechien zu den dichter bevölkerten Ländern Europas, wobei große regionale Differenzen bestehen. Am stärksten sind die Hauptstadtregion und die Industrieregionen, Nord- und Südmähren um Ostrava (Ostrau) bzw. Brno (Brünn), Nordböhmen um Ústí nad Labem und das Bezirk Zlín, am schwächsten Südwestböhmen (Böhmerwald, Grenzgebiet zu Bayern) besiedelt.

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